Grundzustand Gesundheit ?

Warum „Grundzustand Gesundheit“?

Wie der Name Grundzustand Gesundheit implizieren soll, ist unser Zustand von Natur aus Gesundheit. So sind und bleiben wir so lange gesund, wie keine Traumata (physchisch, seelisch) uns zur Strecke bringen. Da jedes Lebewesen darauf programmiert ist, sich automatisch selbst wieder zu heilen, ist es besonders wichtig, dem Organismus auch die Gelegenheit dazu zu geben. Wenn eine Krankheit längere Zeit besteht oder gar  chronisch geworden ist, sollten wir uns die Frage stellen, was wir ständig bewusst und unbewusst tun, um die Genesung zu verhindern. Wir dürfen nicht vergessen, dass alle Organism, einschließlich wir Menschen enormes Selbstheilungspotential besitzen. Dabei gehe ich davon aus, dass wir nicht nur den Körper, das physische, wie leider noch viel zu oft in der Schulmedizin, sondern auch das geistige, also mentale und das seelische, also das emotionale mit einbeziehen sollten. Meiner Meinung stehen Körper, Geist und Seele untereinander in Wechselwirkung.

ganzheitliche Sicht der Gesundheit: Körper, Geist und Seele

Verbessern wir einen von den drei Aspekten, bessern wir die Lage des gesamten Systems bereits. Jedoch sollte immer geschaut werden, wo die genaue Ursache liegt. Meiner Lebenserfahrung nach liegt die Ursache immer im Seelischen. Wir werden während bzw. ab unserer Geburt emotional verletzt, sodass diese Traumata sich dann auf den Geist auswirken, in Form von negativen Glaubenssätzen und Überzeugungen. Bestehen seelische und somit mentale Probleme zu lange, wird irgendwann unser extrem widerstandfähige Körper krank.  Das dauert aber zum Glück meist sehr lange.

Grob gesagt, machen Körper, Geist und Seele deinen Gesamtzustand aus.  Um diesen zu verbesseren, können wir bei einem der drei Aspekte anfangen und werden daraufhin eine Besserung des Gesamtzustandes feststellen. So wirkt eine gesündere Ernährung in erster Linie auf den Körper, sodass das Erscheinungsbild des Körpers sich positiv verändert. Gewichtsverlust bei Übwergewicht, Muskelaufbau, schönere Haut, bessere kognitive Fähigkeiten und vieles mehr wären mögliche Folgen. Dadurch würde es uns leichter fallen, gesündere Gedanken zu denken. Jedoch kann es auch zu vorübergehenden unangenehmen Erfahrungen kommen, da gerade ungesunde Ernährung in der Lage ist, negative und unangenehme Gefühle zu betäuben.

Welche Blockaden stehen der Heilung im Wege?

Das ist meiner Meinung nach eine sehr interessante, aber auch einfach zu beantwortende Frage.  Ich glaube, dass die Enstehung einer Krankheit immer einen Konflikt, etwas traumatisches als Ursache besitzt. Was dazu führt, dass wir mehr oder weniger die Fähigkeit uns selbst zu lieben, die Selbstliebe, verlieren. Dies erzeugt immer eine Stressreaktion und innere Anspannung, da der Symapthicus, ein Teil des vegetativen Nervensystem, dann aktiver ist als sein Gegenspieler der Parasympathikus.

Sympathische Nervensystem weisst bei Stress oder Gefahr eine erhöhte Aktiviät auf

Der Sympathikus bereitet den Körper auf eine Kampf-und Flucht Reaktion vor. Als Folge dessen, pumpt unserHerz stärker und schneller, der Blutdruck steigt. Desweiteren weiten sich die Bronchien und die Atmung wird schnell und flach. Um den Organismus maximale Energie bereitzustellen, werden sowohl Immunsystem wie auch Verdauung reduziert. Betroffene-mich eingeschlossen- empfinden das oft als unangenehm, wenn diese Symptome sich bei Situationen, vor denen wir Angst haben, zeigen: ein wichtiger Termin, eine Prüfung. Oft zeigen sich  dann Symptome wie  unter anderem Durchfall oder Harndrang, der Körper möchte sich so von allem Ballast, der eine schnelle Kampf und Flucht Reaktion erschweren würde, lösen.  Dazu steigt der Blutdruck, die Gefäße verengen sich, die Kehle fühlt sich wie zugeschnürt an und man spürt das Pochen des Herzens im Hals und der Brust. All das ist im Prinzip eine gesunde und natürliche Reaktion des Körpers auf eine vermeintliche Stressreaktion.

die meisten vermeintlichen gefährlichen Situationen sind als Erwachsener ungefährlich

Allerdings dürfen wir nicht vergessen, dass die meisten Situationen heutzutage ungefährlich sind.  Wir also eigentlich nicht so reagieren müssten.  Das Problem liegt in der Bewertung der Situtation. Wir bewerten eine bestimmte Situation , zum Teil auf subitler und tiefster Ebene unseres Bewusstseins als gefährlich. Das machen wir jedoch nicht einfach so und auch nicht willkürlich. Oft haben wir als Kind, ähnliche Situationen erlebt, die traumatisch verliefen.

unser Nervensystem will uns heute nur vor erneuten Traumatisierungen bewahren

Unser intelligents Nervensystem versucht uns heute lediglich davor zu warnen, dass solche Situationen nochmal passieren. Allerdings haben wir eine falsche Annahme als Kind getroffen. Wir glaubten und glauben es bis heute bzw. sind zutiefst davon überzeugt, dass wir traumatisiert wurden, nur weil wir damals so unbekümmert waren, uns keine Gedanken gemacht haben und im Kern unsereres Seins falsch waren. Wir sagen uns quasi, dass wir es auf eine gewisse Art und Weise verdienen nochmal so verletzt zu werden, sollte wir nicht ganz vorsichtig sein und uns so verbiegen, dass wir nicht mehr authentisch sind.